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Der Outdoor-Fotograf | 20. September 2017

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„Jelle“ Portrait eines Reisenden

Jelle Portrait

Dieses Foto ist das Ergebnis meines ersten Portrait-Shootings. Die Entstehungsgeschichte davon war allerdings sehr spontan.
Für mein Auslandsstudium habe ich mich nach Neuseeland begeben, um für ein Semester am Eastern Institute of Technology in Napier Visual Arts and Design zu studieren. Meine zweiwöchigen Ferien habe ich in Raglan verbracht. Das kleine Städtchen liegt im Norden Neuseelands, in der Nähe von Hamilton und ist vor allem für seine Surfspots bekannt. Ich arbeitete in der Karioi Lodge und nutzte meine Freizeit für Surfen und Nichtstun. Wer nach Neuseeland kommt und surfen oder es lernen möchte ist in Raglan genau richtig.

Eines Tages traf ich Jelle, der einige Tage zuvor unser Hostel verlassen hatte, nach dem Surfen am Strand. In der Hoffnung ein paar schöne Aufnahmen am Strand machen zu können hatte ich meistens meine Kamera dabei, so auch diesmal. Da kam mir die Idee, dass ich die Zeit doch nutzen könnte, um ein Portrait von ihm zu schießen. Jelle wurde wie so viele männliche Vertreter vom heimtückischen Reise-Bart heimgesucht. Perfekte Voraussetzungen für ein Portrait eines Reisenden.
Der Himmel war etwas bedeckt, sodass ich mit dem natürlichen weichen Licht arbeiten konnte. Als Hintergrund diente der weite Strand Raglans mit dem Meer auf der einen sowie Sand und Gras auf der anderen Seite. Ich habe das 50mm f/1,8 benutzt, jedoch meist mit einer Blende f/2,8 fotografiert.

Nachbearbeitet habe ich das Foto zunächst mit Camera RAW. Anschließend wurde es in Photoshop etwas zugeschnitten sowie ein paar störende Haare retouchiert und die Chromatische Aberration entfernt. Mit Nik Analog Efex Pro und Color Efex Pro habe ich dann Kontraste und Farben bearbeitet. Mit Hilfe der Frequenztrennung habe ich zudem ein paar kleine Hautirritationen entfernt. Zu weit wollte ich hier allerdings nicht gehen, schließlich sollte es rau wirken. Noch etwas schärfen und fertig war das Foto.

Eines steht fest, das wird sicher nicht mein letztes Portrait-Shooting bleiben.

Beitrag und Fotos: Carsten Hennig

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